Bernd Rützel spricht in Eichenbühl über soziale Sicherheit

Bernd Rützel

02. Oktober 2026

Nach dem Besuch im Rathaus in Eichenbühl und Gesprächen mit dem neugewählten Bürgermeister der SPD/ UWG, Mathias Krischke über die aktuelle Situation in der Gemeinde und den anstehenden Aufgaben ging es weiter ins Gasthaus Ritter zum Gespräch mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, sowie Vertreterinnen der Kreis SPD.

Themen waren Rente, Pflege, Bildung und Bahnpolitik. Im Mittelpunkt des Abends (1.10.2026) stand die Frage, wie soziale Sicherheit verlässlich finanziert und im Alltag der Menschen vor Ort spürbar werden kann. Rund zwei Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen und ohne Podest und Mikrofon stellte sich Rützel den Fragen aus der Runde. Die kurze Distanz zwischen Redner und Publikum prägte den Abend: Bundespolitische Themen wurden unmittelbar mit Erfahrungen aus der Region verbunden. Besonders anschaulich wurde das beim Thema Bahn. Bernd Rützel erinnerte an seine frühere Arbeit im Bahnbetrieb, an Kontrollen, schwere Sicherheitsschuhe und Nachtschichten bei Wind und Wetter. Wer selbst draußen an den Gleisen gearbeitet habe, so wurde deutlich, blicke anders auf den Schienenverkehr als ein Fahrgast vor der Verspätungsanzeige.

Bernd Rützel bezeichnete soziale Sicherheit als politische Leitlinie. Die gesetzliche Rente müsse verlässlich bleiben, beitragsfinanzierte Ansprüche müssten geschützt werden. Das Rentenniveau von 48 Prozent solle bis 2031 gesichert werden; nicht beitragsgedeckte Leistungen seien aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Bei der Pflege verwies Bernd auf den wachsenden Bedarf und vielerorts bereits ausgelastete ambulante Dienste. Diskutiert wurden wohnortnahe Hilfen, Gemeindeschwestern und eine bessere Übertragung fachlicher Aufgaben. Neben ausreichend Personal gehe es um tragfähige kommunale Strukturen und die Begrenzung finanzieller Eigenanteile.

Auch Bildung, Berufsschulen und Petitionen kamen zur Sprache. Rützel griff lokale Beispiele auf und erläuterte, wie Anliegen aus Unterfranken in die parlamentarische Arbeit einfließen. So wurde aus abstrakter Gesetzgebung ein Gespräch über Bahnhöfe, Schulwege und die Versorgung älterer Menschen.

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